Dresden – die Pracht an der Elbe vom 05. – 09. Juni 2026
Pünktlich am 05. Juni 2026 um 7.00 Uhr machten sich (leider nur) 19 LandFrauen auf die Reise in die schöne Stadt Dresden. Mit dem Fahrer Veyis Gündogdu von der Firma Möller haben wir wieder unseren Wunschkandidaten. Er wird uns souverän fahren.
Der Tag beginnt mit einem Frühstück am Schaalsee. Die Weiterfahrt verläuft ohne Staus, so dass wir um 17.00 Uhr unser Hotel am Terrassenufer in Dresden erreichen.
Ein gemeinsames Abendessen rundet den Tag ab.
Am Samstag morgens um 9.00 Uhr holt uns die Stadtführerin zu einem Rundgang durch die historische Stadt ab.
Über die Brühlschen Terrassen wandern wir Richtung Schlosskirche. Immer wieder unterbrochen durch Informationen und Highlights, z. Beispiel das Denkmal von Gottfried Semper. Ein Blick auf den Landtag am gegenüber liegendem Ufer.
Beeindruckend die Sicht auf das Ensemble – Schlosskirche - Schloss und die Semperoper.
Dresden überlebte alle Zerstörungen und Verletzungen immer wieder durch den Glauben, ganz und gar unsterblich zu sein. Die Stadt ist zäh. Sie ist eine europäische Kunst- und Kulturmetropole mit einzigartigen Schätzen.
Ein kurzer Blick in den Zwinger, dann geht es weiter zum Dresdner Schloss. In dem Schloss befindet sich unter anderem das „Grüne Gewölbe“ sehr sehenswert. Leider ist nicht so viel Zeit dort reinzugehen. Am Nachmittag finden einige LandFrauen die Zeit sich die Ausstellung anzusehen.
Viele historische Gebäude, die in der Zeit von August des Starken entstanden, entstanden nach den Entwürfen von Matthäus Daniel Pöppelmann. Er war unter anderem für den Bau des Zwingers und auch das Palais Cosel verantwortlich.
Wir gehen weiter durch den Stallhof, mit dem Bogengang unter der ehemaligen Gewehrgalerie. In der Augustusstraße bewundern wir den Fürstenzug, der für die 800 Jahrfeier der Wettiner entstanden ist. Das 101 m lange Werk besteht aus 24000 Meißner Porzellanfliesen. Zwischen 1873 und 1876 von dem Dresdner Künstler Adolf Wilhelm Walther geschaffen.
Nach der Mittagspause erwartet uns eine Führung durch die Semperoper, eines der schönsten Opernhäuser der Welt. Wir erleben die beeindruckende Geschichte, das formvollendete Kunsthandwerk und das einzigartige Flair der Opernwelt.
Zum Abendessen fahren wir in das Restaurant „Stammhaus“.
Am Sonntag fahren wir nach Meißen. Wir werden schon zu einer Führung erwartet.
Die Führung geht durch die Schauwerkstatt, jeder einzelne Schritt wird gezeigt, von der
Herstellung, der Bemalung und dem Brand. Die einzelnen Stücke werden per Hand bemalt, dafür benötigt man eine spezielle Ausbildung und eine ruhige Hand.
Meissner Porzellan steht seit über 300 Jahren für Handwerkskunst in höchster Vollendung, vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt.
Nach der Mittagspause ein weiteres Highlight, das Jagdschloss Moritzburg. August der Starke ließ es 1723 – 27 erbauen. Hier wurde der Erfinder des Porzellans Böttger gefangen gehalten. Bekannt wurde das Jagdschloss durch den Film, den sicher jeder kennt:“ Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“.
Gepresst, gepunzt, bemalt bildeten die Ledertapeten einst in 60 Räumen den kostbaren Wandschmuck der Burg. Heute ist nur noch ein Teil davon erhalten.
Ein Blick auf die Kapelle, in der noch heute viele Konzerte stattfinden.
Etwas Besonderes ist das Federnzimmer, auf den ersten Blick scheinen Bett und Wandbehänge mit edelster Seidenstickerei verziert zu sein. Tatsächlich aber besteht der Schmuck aus „allerhand bunten natürlichen und bemalten Federn“. Der Schöpfer dieser flauschigen Kostbarkeit war ein in London lebender Franzose.
Zum Abendessen waren wir im „Sophienkeller“ im Taschenbergpalais angemeldet.
Am Montag erwartet uns ein Mitarbeiter der Firma Emil Reimann zum Besuch der Backstube.
Wir erhalten Hintergrundinformationen sowie spannende Fakten, die zeigen, was alles dazu gehört, um leckere Torten oder den Dresdner Stollen zu backen.
Als erstes nehmen wir Platz, um die typische Eierschecke und eine Tasse Kaffee zu verköstigen. Danach geht es, verpackt in Schutzanzügen, in die Backstube. Frühzeitig im Jahr beginnt man hier schon mit der Produktion des Stollens.
Im Shop wandern leckere Kekse und Kuchen in den Korb, als Mitbringsel für daheim.
Um 12.00 Uhr gehen wir in die Frauenkirche. Dort erleben wir eine kurze Andacht mit einem Orgelkonzert im Anschluss eine zentrale Kirchenführung.
Die Frauenkirche (offiziell: Kirche Unserer Lieben Frauen) ist ein evangelischer Sakralbau am Neumarkt in Dresden. Der 91 Meter hohe Kuppelbau wurde 1726 – 1743 im Auftrag des Rates der Stadt von George Bähr geschaffen.
Nach der Zerstörung 1945 blieb die Frauenkirche eine Ruine, bevor sie 1993 – 2005 wiederaufgebaut wurde. Sie gehört zu den bekannten Sehenswürdigkeiten der Stadt und zu den bedeutendsten Bauwerken des Barock.
Beeindruckend die riesige Kuppel, die Malereien und der wunderschöne Altar.
Ein wirkliches Erlebnis!
Am Nachmittag kann jeder die Zeit individuell gestalten. Einige besuchen das Grüne Gewölbe, andere machen bei dem schönen Wetter eine Schifffahrt auf der Elbe. Vom Schiff aus wirkt die Stadt wie ein historisches Gemälde. Wunderschön die 3 Schlösser am Elbhang und auch das Wahrzeichen: Die Blaue Brücke.
Das Abendessen nehmen wir im Hoteleigenen Restaurant ein.
Am Dienstag machen wir uns auf die Heimreise. Viel Geschichte, wunderschöne Bauwerke,
informative Führungen und Erlebnisse machen die Reise zu etwas besonderen.
Auch das LandFrauen Wetter spielte mit und ohne viele Staus erreichen wir am Abend den ZOB in Eckernförde.
Ein Dankeschön an den Busfahrer Veyis Gündogdu, der uns souverän chauffiert hat.
Ruth Schröder
Naturpark Hüttener Berge
Am 21. Mai 2026 trafen sich 10 LandFrauen in Groß Wittensee. Dort erwartete sie Klaus Schnack. Nachdem er im November in einem Vortrag den Naturpark Hüttener Berge vorgestellt hatte, wollten wir die Natur hautnah erleben.
Der Naturpark Hüttener Berge wurde durch die Eiszeit geprägt. Sanfte, nicht zu hohe Berge wechseln sich mit schönen Seen ab. Der Aschberg befindet sich 98 m über NN und ist einer der höchsten Berge des Naturparks.
Unsere Rute führte uns als erstes auf den Kollonistenhof. Eindrucksvoll sprach Klaus Schnack über das schwere Leben und die Arbeit der Kolonisten, die Mitte des 18. Jahrhunderts vom dänischen König ins Land geholt wurden. Auf dem Hof gibt es ein Museum, in den Gehegen können die Vögel beobachtet werden und es gibt viele Veranstaltungen und Events.
Weiter ging es über Holzbunge, Richtung Bistensee hoch zum Aschberg. Dort erwartete uns eine grandiose Aussicht über die Knick-, Redder- und Seenlandschaft. Man sieht deutlich die schachbrettartige Anordnung der Felder.
Beeindruckend auch das landschaftlich schöne Schoothorster Tal, inmitten steht der Friedenspfahl. Durch den Brekendorfer Forst (Klaus Schnack hat eine Sondergenehmigung durch den Wald zu fahren) erreichten wird den idyllisch gelegenen Rammsee. Auf dem sogenannten „Kirchenweg“ (frühere Verbindung von Brekendorf nach Hütten) gingen wir zur Schutzhütte und betraten den Steg zum See.
Zurück ging es über Brekendorf und Ahlefeld wieder Richtung Groß Wittensee zum „Schützenhof". Dort ließen wir uns Kaffee und Kuchen schmecken.
Ein Dank geht an Klaus Schnack für die interessante, beeindruckende Führung durch den Naturpark Hüttener Berge.
Ruth Schröder
Saisonabschlussfahrt der Kreativgruppe
Bei strahlendem Sonnenschein führte uns in diesem Jahr die Saisonabschlussfahrt
Richtung Kappeln. Diesmal nicht mit dem Bus, sondern mit Fahrgemeinschaften.
Der erste Stopp das Phonomuseum in Seeholz, dort erwartete uns Herr Lorenzen zu einer sehr interessanten Führung. Von Anbeginn bis in die Neuzeit stehen in der alten Dorfschule Seeholz Radiogeräte. Eine umfangreiche Sammlung.
Weiter ging es nach Kappeln, das nächste Ziel die Töpferei Stock. Auch hier gab es eine kleine Führung. Eine Kuriosität, statt Bezahlung hatte Monika Teichmann–Schindler einen Kuchen gebacken.
Inzwischen war es Mittagszeit und wir gingen zum Essen ins Restaurant „Tauwerk“ am Yachthafen. Ein großartiges Lokal mit leckerem Essen.
Ein bisschen Shopping musste auch sein. Als erstes besuchten wir das KAWERK in der Mühlenstrasse. Ein Laden der Kappelner Werkstätten, es gab viel zu sehen und einige Anregungen für die nächsten Kreativvormittage.
Zum Kaffeetrinken waren wir im Café Lindauhof angemeldet. Dort wurde vor einigen Jahren der Landarzt gedreht. Immer noch eine beliebte Anlaufstelle.
Bei Kaffee und leckerem Kuchen hatten wir einen schönen Abschluss. Ein Highlight gab es aber noch, wir konnten in Missunde die neue Fähre nutzen.
Danke liebe Monika, für die perfekte Organisation und die Mühe, die du dir gemacht hast.
06. Mai 2026
Ruth Schröder
Besuch beim NDR
An zwei Tagen nacheinander, am 15. + 16. April 2026, stand ein ganz besonderes Highlight an.
Hilde Schlotfeldt hatte jeweils 8 Plätze beim NDR gesichert.
In Fahrgemeinschaften machten wir uns auf den Weg. Die Führung sollte jeweils um
18.30 Uhr beginnen. Gespannt harrten wir der Dinge, die auf uns zukamen.
Freundlich wurden wir von Christiane von Posselt begrüßt und los ging es.
Während der Führung besichtigten wir die Fernsehregie, die Schnitträume und sahen in der Untertitelproduktion, wie Untertitel entstehen und Live im Fernsehen ausgestrahlt werden.
Im Hörfunkstudio nahmen wir an der Livesendung teil. Dennis Brandau hatte Dienst und beantwortete unsere Fragen. Zwischendurch moderierte er das Wetter, den Verkehrsfunk und stellte die Musik vor.
Das Highlight war, die Sendung des Schleswig-Holstein Magazin live hinter den Kulissen zu verfolgen. Das war ein spannendes Erlebnis. Die beiden Moderatoren Christopher Scheffelmeier und Henrik Hanses waren sehr nett und es gab ein gemeinsames Gruppenfoto.
Wir bedanken uns beim NDR für das großartige Erlebnis. Vielleicht gibt es eine Wiederholung.
Ruth Schröder
Referentin Gertrude von Holdt, Donnerstag,12. März 2026 um 18.00 Uhr EMTV-Heim
Frauke Thode begrüßt die anwesenden LandFrauen, Gäste, Frau Gonsch (von der Buchhandlung Liesegang) und die Referentin des Abends Gertrude von Holdt.
Nach einem leckeren Imbiss beginnt die Referentin Gertrude von Holdt:
„Mit 61 Jahren beschloss ich, mein Leben noch einmal umzukrempeln, und zog als Seelsorgerin auf die Hallig Hooge – den Ort meiner Kindheit.“ So beginnt sie ihre Lesung.
Sie hat ein Buch geschrieben mit Anekdoten und Geschichten, zwischen Himmel und Nordsee, von den Bewohnern auf der Hallig Hooge.
Zum Beispiel die Geschichte vom“ BIKEBRENNEN“, das traditionsgemäß immer ein großes Highlight am 21. Februar ist.
Die Geschichten handeln unter anderem über ihre Kindheit, die sie teilweise auf Hooge verbracht hat. Das Leben der Hooger ist nicht einfach, besonders im Winter, auch darüber gibt es einige Geschichten.
Nach einer kleinen Pause, in der doch so einige Bücher gekauft wurden, liest sie aus ihrem 2. Buch.
2018 und 2019 reiste sie auf einem Containerschiff um die Welt. Von diesen Reisen gibt es so manche Geschichten.
Mit dem Schlusswort: „Du kannst das Leben nur rückwärts verstehen, aber Leben musst du es vorwärts“ endet ein sehr schöner interessanter Abend.
Die Mitglieder und Gäste waren begeistert von ihrem Vortrag, hörten gespannt und teilweise mit einem Schmunzeln zu.
Frauke Thode bedankt sich bei der Referentin mit einem Blumengruß.
Ruth Schröder
„Tellersammlung“ des LandFrauenVereins Eckernförde
Die Tellersammlung der LandFrauen ist eine wundervolle und langjährige Tradition, bei der im Rahmen von Treffen oder Weihnachtsfeiern Spenden für soziale Zwecke gesammelt werden.
In diesem Jahr besuchten Hilde Schlotfeldt und Frauke Thode das Team DoppelPASS, die in diesem Jahr die glücklichen Empfänger der besonderen Spendenaktion waren.
Das Team DoppelPASS e.V. bedankt sich bei den LandFrauen und all ihren Mitgliedern für die großzügige Spende von 350€.
Die Unterstützung bedeutet ihnen sehr viel und zeigt, wie wertvoll und kraftvoll gemeinschaftliches Engagement ist.
Referent: Dr. Jan-Torge Schindler - Samstag 17.01.2026 EMTV-Heim
Um 11.30 Uhr begrüßt Barbara Schmidt Dr. Jan-Torge Schindler und stellt kurz das Thema „Das James-Web Weltraumteleskop- neue Bilder vom Blick zurück ins frühe Universum“ vor.
Das den meisten Teilnehmerinnen unbekannte astronomische Thema mit den drei vergleichenden Weltraumbildern von den drei Teleskopen wird mit Interesse verfolgt.
Das älteste Teleskop von Spitzer zeigt unklare Bilder. Das Hubble Weltraumteleskop zeigt deutlicher das identische galaktische Bild.
Das jüngste Weltraumteleskop, das James Web Weltraumteleskop, zeigt sehr klare Bilder der Lichtjahre entfernten Galaxie.
Nicht leicht waren alle Graphiken und Tabellen zu verstehen. Dennoch wurden am Ende einige interessierte Nachfragen an den Referenten gestellt.
Barbara Schmidt dankt dem Referenten mit einem Kaffeegeschenk der Eckernförder Kaffeerösterei. Er wird mit Applaus verabschiedet.
Um 12.15 Uhr verabschiedet Barbara Schmidt die Mitglieder und beendet damit endgültig die Jahreshauptversammlung.
Monika Teichmann-Schindler